Mudi – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes

Steckbrief

Zwei Mudis spielen auf Wiese
Zwei Mudis spielen auf Wiese

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Hütehunde und Treibhunde

Weitere Infos zum Mudi

In aller Kürze

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Charakter, Wesen und Verhalten des Mudi

Der Mudi, ein ungarischer Hüte- und Treibhund, kann als mutig, äußerst gelehrig und neugierig beschrieben werden. Des Weiteren zählen eine ausgesprochene Lebhaftigkeit, Agilität und Robustheit zu seinen Charakterzügen.
Mudis können als unterordnungsbereit beschrieben werden, selbstständiges Arbeiten stellt sie vor keine größeren Probleme und auch eine ausgeprägte Tüchtigkeit kann dieser Hunderasse nachgesagt werden.
Weitere Wesensmerkmale sind unter anderem seine temperamentvolle Art, seine Anpassungsfähigkeit und seine Wachsamkeit. Aus diesem Grund kann er auch als zuverlässiger Wachhund eingesetzt werden.

Haltung & Erziehung

Kurz & Kompakt

Bewegung
Beschäftigung
Pflege

Kurz & Kompakt

Bewegung
Beschäftigung
Pflege

Bezüglich seiner Haltung ist es vor allem sehr wichtig, dass er eine liebevolle aber dennoch konsequente Erziehung erfährt. Wird dies umgesetzt, so eignet sich der Hund auch für Personen, welche (vorerst) wenige Hundekenntnisse miteinbringen.

Ein Mudi kann als ein bewegungs- und beschäftigungsreicher Hund beschrieben werden. Daher ist diese Hunderasse zum einen nicht für Personen mit niedrigem Bewegungsaufkommen bzw. – drang geeignet. Zum anderen muss darauf geachtet werden, dass der Mudi genügend Bewegung und Beschäftigung erfährt.
Ist dies gewährleistet, so kann diese Hunderasse auch für die Haltung in der Stadt empfohlen werden. Außerdem eignet sich der Mudi für Familien und sportliche Hundebesitzer, denn er stellt einen optimalen Begleithund dar.
Falls er zu wenig Bewegung und Beschäftigung erhält, kann ein Mudi zur Aggressivität neigen. Es ist daher auf die Befriedigung dieser Bedürfnisse zu achten!

Neben dem Einsatz als Hütehund, für Pferde, Rinder und auch Schafe, kann sein Beschäftigungstrieb auch durch hundesportliche Aktivitäten befriedigt werden. Hierbei spielen ihm seine feine Spürnase, wie auch seine Wendigkeit und eigenständige Arbeitsweise in die Karten.

Pflege des Mudi

Trotz seinem mittellangen, welligen bis lockigen Fell, kann der Mudi als eher pflegeleicht beschrieben werden.

Typische Merkmale dieser Hunderasse

Häufige Erkrankungen des Mudi

Video zum Mudi

Geschichte

Durch eher zufällige Kreuzungen zwischen verschiedenen ungarischen Hüte- und Triebhunden und wahrscheinlich auch deutschen Hütehunden (mit Stehohren) entstand zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert der Mudi.

Die endgültige Anerkennung der Hunderasse erfolgte durch die FCI am 25. März 1963.

In Deutschland ist der Mudi eher selten anzutreffen. Dies lässt sich auch aus der geringen Welpenanzahl (siehe links bzw. oben) ableiten.

*Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine (Quelle: www.vdh.de/ueber-den-vdh/welpenstatistik/)

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Mudi – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes
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2018-04-12T13:06:32+00:00

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