Dogo Canario – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes

Steckbrief

Dogo Canario
Dogo Canario auf Wiese sitzend

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Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde

Weitere Infos zum Dogo Canario

In aller Kürze

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Charakter, Wesen und Verhalten des Dogo Canario

Der Dogo Canario ist für seinen ausgeprägten Wach- und Schutzinstinkt bekannt und zählt, wie auch der Rottweiler, zu den Molosserhunden. Er besitzt aber auch eine andere Seite. Im Normalfall ist er ausgeglichen, freundlich, aufmerksam und treu aber auch temperamentvoll. Fremden gegenüber zeigt sich dieser Hund neugierig. Falls der Dogo Canario seine Familie oder sein Zuhause gefährdet sieht, so ist der Hund auch verteidigungsbereit. Mit anderen Hunden geht er dominant um und mischt sich auch gerne ein, ist aber nicht streitsüchtig.

Haltung & Erziehung

Kurz & Kompakt

Bewegung
Beschäftigung
Pflege

Kurz & Kompakt

Bewegung
Beschäftigung
Pflege

Einen Dogo Canario zu halten sollte nicht unterschätzt werden. Er benötigt eine konsequente und erfahrene Erziehung und sollte sich klar unterordnen. Nur so weicht diese Hunderasse seinem Herrchen nicht von der Seite und zeigt seine loyale Art.

Unerzogene Exemplare dieses kräftigen Molosserhundes können zu einer echten Bedrohung werden, weshalb die Hunderasse in einigen Bundesländern als gefährlich eingestuft wurde. Vor der Anschaffung sollte man sich also genau über die gegebenen Auflagen informieren.

Ein Dogo Canario sollte also keinesfalls von einem unerfahrenen Anfänger gehalten werden. Um diesem muskulösen Hund gerecht zu werden, sollte man ihn bevorzugt auf dem Land in einem Garten halten, welchen der passionierte Wachhund als sein Territorium ansehen und beschützen kann.

Dogo Canario – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes

Dogo Canario – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes

Pflege des Dogo Canario

Sein kurzes, raues Fell ohne Unterwolle haart kaum und benötigt nicht viel Pflege.

Typische Merkmale

Häufige Erkrankungen des Dogo Canario

Typisches Merkmal eines Dogo Canario ist außerdem seine schwarze Maske, welche sich klar vom restlichen, meist hellen oder gestromten Körper abhebt. Seine Rute ist gerade, relativ dünn und nicht eingerollt.

Video zum Dogo Canario

Geschichte

Der unter dem früheren Namen “Presa Canario” bekannte Molosserhund wurde Aufzeichnungen der kanarischen Inseln zu Folge bereits im 16. Jahrhundert erwähnt. Seine Herkunft ist nicht komplett erforscht, wobei angenommen wird, dass seine Vorfahren durch spanische Eroberer auf die kanarischen Inseln kamen und sich dort mit einheimischen Hunderassen kreutzten.

Früher wurden die stämmigen Molosser zum Bewachen von Rindern sowie für das Haus und den Hof von Landwirten eingesetzt. Vor 1950 war dieser Hund außerdem sehr beliebt bei Hundekämpfen, welche jedoch erfreulicherweise verboten wurden. Danach verschwand der kanarische Hund überwiegend. Um 1970 wurde er nur noch in manchen Städten als Schutzhund eingesetzt. Erst in den 80er Jahren vereinigten sich Züchter auf Teneriffa und beschlossen, für den Erhalt dieser schönen Rasse zu sorgen und ein einheitliches Erscheinungsbild festzusetzen.

Seit 2002 ist diese Hunderasse von der FCI vorläufig anerkannt. Jedoch wurde der “Presa Canario” in “Dogo Canario” umbenannt, da das Wort “Presa” als “Packer” übersetzt wird, und dieses zu negativ klang. Erst seit dem 4. Juli 2011 ist der Dogo Canario auch endgültig von der FCI anerkannt.

*Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine (Quelle: www.vdh.de/ueber-den-vdh/welpenstatistik/)

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Dogo Canario – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes
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2018-05-24T18:27:57+00:00

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