Appenzeller Sennenhund – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes

Steckbrief

Appenzeller Sennenhund trÀgt Stöckchen
Appenzeller Sennenhund trÀgt Stöckchen

46

2

Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde

Weitere Infos zum Appenzeller Sennenhund

In aller KĂŒrze

In aller KĂŒrze

🕐 LESEDAUER: ca. 4 MINUTEN
🕐 LESEDAUER: ca. 4 MINUTEN

Charakter, Wesen und Verhalten des Appenzeller Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund ist eine selbstsichere, freudige, lebhafte und auch sehr lernfÀhige Hunderasse. Appenzeller sind sehr aktive Hunde mit einem ausgeprÀgten Bewegungs- und BeschÀftigungsdrang. Es fÀllt ihnen oftmals sehr schwer, einfach faul herumzuliegen.

Diese temperamentvolle Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich daher gut als WĂ€chter fĂŒr Haus und Hof. Fremde Personen kĂŒndigen sie gerne durch lautstarkes Bellen an und sind diesen gegenĂŒber zudem oftmals misstrauisch. Generell kann der Appenzeller Sennenhund auch als eine eher bellfreudige Hunderasse beschrieben werden.
Zudem akzeptiert der Appenzeller Sennenhund nur sehr ungern andere, fremde Hunde in seinem Territorium.

Appenzeller können sehr vielseitig eingesetzt werden. So bietet es sich an, den Hund als Arbeits- oder Familienbegleithund einzusetzen. Es kann zudem gesagt werden, dass dieser aktive Hund generell eine Aufgabe benötigt.

Weitere nennenswerte CharakterzĂŒge sind seine Ausdauer, die Treue zu seinen Haltern, die hohe Apportierfreudigkeit und auch seine Furchtlosigkeit.

Haltung & Erziehung

Kurz & Kompakt

BeschÀftigung
Bewegung
Pflege

Kurz & Kompakt

Bewegung
BeschÀftigung
Pflege

Der Appenzeller Sennenhund ist ein beschĂ€ftigungs- und bewegungsfreudiger Hund. Er ist daher besonders fĂŒr unternehmungslustige und Personen mit einem hohen Bewegungsaufkommen geeignet. FĂŒr Stubenhocker kann diese Hunderasse nicht empfohlen werden.
Zudem sollte sein Halter mit der ausgeprĂ€gten Persönlichkeit dieses Sennenhundes zurechtkommen. Der Hund wird ab und an seinen Willen durchsetzen wollen, er ist daher nicht besonders leichtfĂŒhrig. Wir wĂŒrden daher sagen, dass der Hund eher fĂŒr „AnfĂ€nger +“ geeignet ist. Das „+“ deshalb, da das Herrchen kein Profi im Umgang mit Hunden sein muss, er sollte jedoch auch kein blutiger AnfĂ€nger sein.
Um dem Hund genĂŒgend BeschĂ€ftigung zu bieten, kann der Halter ebenfalls auf hundesportliche AktivitĂ€ten, wie zum Beispiel Agility-Training oder Flyball, zurĂŒckgreifen.

In einer Familie fĂŒhlt sich der Appenzeller Sennenhund sehr wohl, was ihn zu einem Familienhund macht. Es ist allerdings wichtig, dass er guten Anschluss an die Familie erhĂ€lt.
Im Gegensatz dazu ist die Hunderasse nicht fĂŒr die Stadt geeignet. Appenzeller benötigen viel BeschĂ€ftigung und Auslauf. Dies kann dem Hund in der Stadt meistens nicht geboten werden. Ein Lebensraum auf dem Land oder zumindest am Stadtrand sollte es schon eher sein. Der beste Ort fĂŒr den Appenzeller Sennenhund stellt wohl ein Wohnhaus mit großem angrenzenden Garten (er liebt es sich im Freien aufzuhalten) oder ein Landhaus mit eigenen Hof dar (gewissenhafter Wachhund).

Pflege des Appenzellers

Das kurze, dichte Fell des Appenzeller Sennenhundes kann als pflegeleicht beschrieben werden.

Typische Merkmale dieser Hunderasse

HĂ€ufige Erkrankungen des Appenzellers

Video zum Appenzeller Sennenhund

Geschichte des Appenzellers

Der Appenzeller Sennenhund wurde ursprĂŒnglich vorallem, wie es bereits sein Name vermuten lĂ€sst, in der Schweizer Region um Appenzell gezĂŒchtet, um dort vor allem fĂŒr das Treiben von Vieh und als Wachhund fĂŒr den Hof zu dienen.
Die Hunderasse war bzw. ist bis heute sehr gut fĂŒr diese Arbeiten geeignet, denn der mittelgroße Hund ist Ă€ußerst wendig, wachsam, robust und durch seine durchaus bellfreudige Art kĂŒndigt er Fremde lautstark an.

Bereits 1895 wurden die ersten BemĂŒhungen fĂŒr die Reinzucht dieser Hunderasse angestellt. 1906 folgte dann die GrĂŒndung des „Appenzeller Hunde Clubs“. Welcher zum Erhalt und zur Förderung der Hunderasse beitragen sollte. 1914 dann wurde der erste Rassenstandard des Appenzeller Sennenhundes festgelegt.
Nach Deutschland fand die Hunderasse in den 20er Jahren ihren Weg. Die endgĂŒltige Anerkennung der Hunderasse durch die FCI fand 1954 statt. Ab den 1970er Jahren wird der Appenzeller auch in Deutschland regelmĂ€ĂŸig gezĂŒchtet, dennoch ist die Rasse hierzulande immer noch nicht besonders hĂ€ufig anzutreffen.

*Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine (Quelle: www.vdh.de/ueber-den-vdh/welpenstatistik/)

Deine Meinung ist uns wichtig!

Du hast bereits Erfahrungen mit dieser Hunderasse gesammelt oder möchtest etwas zu diesem Hund mitteilen?
Dann hinterlasse uns jetzt deine Meinung als Kommentar und bewerte diesen Artikel.

VIELEN DANK 🙂

Appenzeller Sennenhund – Wesen, Verhalten und Haltung des Hundes
5 von 5,0 bei 3 Bewertungen
2018-04-05T15:56:18+00:00

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!